Die berufsorientierte Ganztagsschule
Zum Vorbild unserer Ganztagsschule dient die kanadische Highschool. Es ist uns sehr wichtig, dass eine geeignete Rhythmisierung es ermöglicht, auch nachmittags entsprechenden Unterricht anbieten zu können. Durch unser Konzept der Ganztagsschule soll das Kurssystem 2010 erweitert werden. Der Unterricht soll nachmittags völlig unabhängig von Außenangeboten, wie zum Beispiel durch Jugendbegleiter durchgeführt werden können. Allerdings ist es uns auch wichtig, dass solche Angebote gemacht werden können. Die Hausaufgaben sollen in Form von FSAs (freie Selbstarbeit) im Unterricht integriert werden. Wir legen großen Wert darauf, dass sich die Schülerinnen und Schüler an der Elsenztalschule wohl fühlen. Hierzu soll auch der Mittagstisch dienen.
Wir verstehen unser Konzept einer Ganztagsschule (GTS) als „echte“ Ganztagsschule. An vier Nachmittagen haben die Schülerinnen und Schüler „echte“ Unterrichtsangebote aus den vier Fächerverbünden. Hierbei legen wir besonderen Wert auf den praxisorientierten Unterricht in der Schulfirma und den anderen praktischen Kursen in unserem Kurssystem 2010. Alle Nachmittagskurse unterliegen dem gleichen Bewertungskonzept, wie es in den Kursen vor der Mittagspause angeboten wird. Einen Teil ihrer Mittagspause verbringen die SchülerInnen in der Mensa (12.35 Uhr - ca. 13.00 Uhr).
Kurssystem 2010 der Werkrealschule
"Werkrealschüler sind Könner" ist das Hauptmotto der Werkrealschule der Elsenztalschule. Gerade in der heutigen Gesellschaft und aufgrund der herrschenden Einstellungschancen hat es sich die Elsenztalschule zur Aufgabe gemacht, die SchülerInnen in ihrem Selbstbewusstsein zu stärken und sie so gut wie möglich für das Leben außerhalb der Schule zu qualifizieren. Wir trauen unseren Schülern sehr viel zu und geben unser Bestes.
Dafür hat unsere Schule, im Rahmen der neuen Bildungspläne, seit dem Schuljahr 2006/07 einen völlig neuen Weg eingeschlagen. Unsere SchülerInnen wählen in unserem Kurssystem 2010 themenorientierte Projekte, an welchen sie in ihren Nachmittagskursen teilnehmen. Innerhalb von vier zweistündigen Zeitfenstern haben sie die Möglichkeit, aus insgesamt bis zu 50 Angeboten im Rahmen bestimmter Vorgaben ihren Interessen entsprechend zu wählen. Das Schuljahr ist in drei Tertiale unterteilt, welche jeweils 12 Wochen dauern. Die Fächer Deutsch, Mathematik, Englisch, die Fächerverbünde sowie Religion werden im Klassenverband am Vormittag unterrichtet.
Grundgedanken des Wahlkurssystems:
1. Alle Kurse werden klassenstufenübergreifend angeboten.
- Kurse Klassen 5 - 6
- Kurse Klassen 7 - 9
2. Alle Kurse werden themenorientiert angeboten.
3. Das Kurssystem 2010 ist in Tertialen angelegt. Alle 12 Wochen wählen die Schülerinnen und Schüler neue Themen.
4. Alle Kurse werden in Ordnern mit einer einheitlichen Vorgabe geführt.
5. Grundsätzlich sind alle Stundenpläne der Schüler gleich. Die einzige Ausnahme stellen die Stunden des Zusatzunterrichts in den Klassen 8 und 9 dar.
Der Stundenplan
Berufsorientierung in der Werkrealschule
„JOBPOWER- kompetent zum Berufsziel“ ist die Initiative der Elsenztalschule, die Berufsorientierung und die Vorbereitung auf die Berufswelt zu intensivieren. Daher haben wir innerhalb des Fächerverbundes Wirtschaft – Arbeit – Gesundheit ein eigenständiges Fach Berufsorientierung (BO) gegründet.
Nähere Informationen finden Sie hier: JobPower
Neue Wege der Leistungsbeurteilung: ETS Zeugnisse
Als konsequente Weiterentwicklung unseres Kursystems 2010 entwickelten wir mit unserem Bildungspartner Heidelberger Druckmaschinen AG neue Zeugnisformen für die Klassen 5-10. In einem kompetenzorientiertem Kurssystem ist es nicht schlüssig, wenn am Ende die Schülerleistungen nur notengebunden beurteilt werden.
Unsere Zeugnisse beinhalten in erster Linie Kompetenzbeschreibungen der fachlichen und überfachlichen Kompetenzen. Auch werden die fachlichen Kompetenzen aus dem Fächerverbund WAG differenziert aufgezeigt. Die Zeugnisse werden mit Hilfe einer Datenbank, die durch Azubis unseres Bildungspartners programmiert wurde, berechnet und erstellt. Mit Hilfe von Balkendiagrammen werden die Kompetenzen beschrieben.