Wahlkurse im Kurssystem 2010
Neben den 80-minütigen Kursblöcken am Vormittag wählen alle Schüler ihre Nachmittagskurse selbst (13.25 Uhr - 15.20 Uhr). Hier nehmen sie an 12-wöchigen themenorientierten Projekten teil, für die sie sich selbst interessieren, lernen so ihre Stärken kennen und können eigene Erfolge feiern. Die Kurse am Nachmittag haben deshalb keinen AG-Charakter, da sie von den Schülern bekannten Lehrern und Lehrerinnen unterrichtet werden und in die Notenfindung am Ende des Tertials einfließen.
Besonders stolz sind wir auf unsere Pflichtmodule, die zum Ende der Schulzeit jeder Schüler durchlaufen haben sollte. Sie haben sich durch ihren pädagogischen Wert und ihren motivationalen Gehalt bewiesen und sind nun zu begehrten Kursen gewachsen.
Fit for life:
Mit dem neuen Fach FITforLIFE wollen wir an der Elsenztalschule vorrangig die sozialen und personalen Kompetenzen der Schüler fordern und fördern. Wir wollen die Schüler bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung unterstützen und ihre Selbstständigkeit, ihr Selbstbewusstsein, ihr Verantwortungsbewusstseins und ihre Kreativität fördern und sie zum eigenständigen Lösung von Aufgaben und Problemen bringen. Dies vermitteln wir unter anderem durch das gemeinsame Lagerbauen, Vertrauensspiele wie dem Abseilen von Schluchten oder moderner Schnitzeljagd wie z.B. Geocaching.

Würstchen grillen am selbst gemachten Feuer Lagerbau mit Planen
Zirkus: Positive Erfahrungen einer Betreuerin in einem Kinder- und Jugendzirkus veranlassten die Schule, das Thema Zirkus für die Hauptschule aufzugreifen. Die Entwicklung von persönlichen, motorischen und kognitiven Kompetenzen sollte durch das neue Fach Zirkus gefördert werden. Die angebotenen Zirkusprojekte und Zirkuskurse sollten den Schülern individuelle Erfolgserlebnisse und eine verbesserte Anbindung an die Gruppe ermöglichen. Zirkus hat sich mittlerweile als Pflichmodul an der Elsenztalschule entwickelt und wird von den Schülern im Rahmen der Nachmittagskurse besucht.

Nachmittags allein Zuhause: (Informationen folgen in Kürze)
SchuFi: Schulfirma
Die Schüler/innen stellen seitdem fleißig Polster, Tischdecken, -sets, -läufer und Kissenhüllen passend zu den Gartenmöbeln der Schulfirma her. Wichtige Kompetenzen im Bereich der Produktion und des Verkaufs werden erworben. Der Kunde kann ganz individuell zwischen verschiedenen Stoffen, Farbdesigns und Größen wählen. Die fertigen Produkte werden zu einem angemessenen Preis verkauft. Die Schüler/innen, die Verkaufsprodukte herstellen erhalten in diesem Kurs ein Zertifikat.

Weitere Beispiele unserer Arbeit am Nachmittag:
Gestalten: Gerade unsere gestalterischen Kurse zeichnen sich durch ihren hohen Praxisgehalt aus. Die Kombination aus theoretischen Inhalten und der Möglichkeit des aktiven Selbst-Schaffens ermöglicht es, dass sich die Schüler intensiv auf eine Thematik einlassen können. Street Art, Mosaik, Graffiti, Paper Art, Malerei oder das Bauen eigener Skulpturen sind nur wenige Beispiele aus unserem vielperspektivischen Angebot am Mittag.
Taping (Street Art) Tape Art (Street Art) Stencil Graffiti (Street Art)
Sport: In jedem Tertial des Schuljahres wird erneut eine Vielzahl an Wahlkursen angeboten, die ihren Fokus auf Bewegung legen und damit anerkennen, wie wichtig neben der geistigen Arbeit auch die körperliche für unsere Schüler ist. Auch hier gilt wieder: Stärken stärken, Schwächen schwächen und Interessen entdecken. Einige Beispiele aus unserem Angebot in diesem Schuljahr - Fitness, Badminton, Fußball, Dance for Fans, Hip Hop oder Crazy Games.
Lesen, Diskutieren und Spielen: Diskutieren ist langweilig für Jugendliche? Nicht wenn es um sie selbst geht - Was macht mich glücklich? Was ist mir wichtig? Und wann bin ich erwachsen? Solche und viele Fragen wurden in einem Kurs über das Erwachsenwerden besprochen. Auch beim Theater oder Musical einstudieren entdecken viele Schüler Talente, die Ihnen bisher verwährt blieben. Neben handlungsorientierten Kursen, in welchen sich die Jugendlichen mit Jugendliteratur beschäftigen, werden in diesem Schuljahr u.a. angeboten: Three Elements of HipHop oder Spielen (früher und heute).
Durch die kreative und pädagogische Arbeit unserer Lehrer wächst das Kursangebot ständig und die Lebenswelt der Schüler wird stetig berücksichtigt.